Wer kennt das Computerspiel ?Die Sims" nicht? Ich zumindest kenne keinen Menschen von meiner Generation, der dies schon mal nicht gespielt hatte. Das Computerspiel der Firma Maxis wurde in Millionen Exemplaren verkauft und erfreut sich bereits einer dritten Erneuerung. Auf dem Markt erschien das erste Teil noch in den neunziger Jahren, es wurde aber sofort ein Renner. Danach folgten die Erweiterungen, die es den Spielern möglich machten, bessere Sachen im Spiel zu haben. Insgesamt umfasste das erste Spiel acht CDs (also das Hauptspiel und die Erweiterungen). Nach dem großen Erfolg des ersten Teiles kam die Zeit auf eine Fortsetzung. Die Graphik der Architekturvisualisierung wurde erheblich verbessert. Nach weiteren sieben oder acht zusätzlichen Erweiterungen wurden die Ideen erschöpft, aber nicht für lange. Im neusten Teil, das wieder schon drei Erneuerungen hat, kann man sogar mit seiner Gestalt die Umgebung besichtigen. Das Prinzip lautet: keine Grenzen. Worin besteht aber das Phänomen des Erfolges dieses Computerspieles? Es ist doch bloß eine Simulation des Alltags, eine Nachahmung vom gesellschaftlichen Leben, eine Architekturvisualisierung der Stadt. Vielleicht ist gerade dies das Geheimnis?